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Sie können den FairWorldFonds bei den beteiligten Banken erwerben.

Impulse

Auf dieser Seite finden Sie Impulse und Aktuelles von den Partnern des FairWorldFonds.

Der FairWorldFonds feiert sein fünfjähriges Jubiläum. Der Fonds entstand in Folge der weltweiten Finanzmarktkrise 2007/2008, die Brot für die Welt und das Südwind-Institut dazu anregte, darüber nachzudenken, wie Geldanlagen entwicklungspolitisch wirksam gemacht werden können. Nachdem mit Union Investment, GLS Bank und der Bank für Kirche und Diakonie – KD Bank Praxispartner gefunden waren, welche bereit waren sich auf das Experiment eines fairen und nachhaltigen Investmentfonds einzulassen, ist der Fonds seit seiner Auflegung im März 2010 eine Erfolgsgeschichte und zeigt mit einem aktuellen Fondsvolumen von rund 290 Millionen Euro und einer seit Auflegung in Summe positiven Wertentwicklung, dass auch Produkte mit strengen sozialen und ökologischen Kriterien sehr gut am Markt bestehen.

Der Kriterienausschuss des FairWorldFonds hat den Spezialkaffee- und Kaffeemaschinenhändler „Keurig Green Mountain Inc“ aus dem Anlageuniversum des FairWorldFonds ausgeschlossen. Grund ist die strategische Neupositionierung des Unternehmens nach dem Einstieg von Coca Cola und der massive Ausbau des Geschäftsfeldes mit Einweg-Kaffeekapseln.

Zweimal im Jahr tritt der Kriterienausschuss zusammen, um über die Ausgestaltung des Anlageuniversums des FairWorldFonds zu beraten. Es werden nach eingehender Recherche Unternehmen, Länder und Förderbanken neu aufgenommen oder auch ausgeschlossen, wenn sie die Kriterien nicht mehr erfüllen. Der Ausschuss überprüft zudem kontinuierlich ob die an die Kriterien geknüpften Bedingungen weiterentwickelt und aktualisiert werden müssen.

Welcher Markenname ist so bekannt, dass er das Wort „Papiertaschentuch“ ersetzen kann? „Tempo“ natürlich. Hergestellt werden die Produkte der Marke „Tempo“ seit 2007 vom Unternehmen SCA Tissue Europe, das zur schwedischen Aktiengesellschaft SCA - Svenska Cellulosa Aktiebolaget gehört. SCA hat weltweit ungefähr 44.000 Mitarbeitende, die an über 100 Standorten weltweit nicht nur Hygieneartikel und Papiertücher, sondern auch Holzprodukte, Papier und Verpackungsmaterial herstellen.

Ob Staatsanleihen, Aktienfonds oder Sparbücher – Banken investieren das ihnen von Privatkunden oder Unternehmen anvertraute Geld in unterschiedliche gewinnversprechende Anlageformen. In erster Linie war bislang eine möglichst hohe Rendite das ausschlaggebende Kriterium für die Wahl. Inwieweit dieses Kapital in Bereiche wie Rüstung, Genmanipulation oder Umweltzerstörung fließt, war oft unerheblich und für die Kunden meist nicht transparent.

Tagung für private und institutionelle Anleger in der Evangelischen Akademie Bad Boll

Bad Boll – Immer mehr Menschen legen ihr Geld verantwortungsbewusst an: Der Markt für die nachhaltigen Investments wächst nach Angaben des Forums nachhaltige Geldanlagen stetig, 2009 mit Wachstumsraten von 67 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Viele Anleger schauen bei der Fondsauswahl ausschließlich auf ein hohes Kreditrating. Dabei vernachlässigen sie die Risiken, die mit einer derart eingeschränkten und kurzfristigen Sichtweise einhergehen. Denn ein „Triple A“ stellt noch lange kein Gütesiegel für eine nachhaltige Entwicklung dar.

Die evangelische Bank für Kirche und Diakonie und die GLS Bank feiern ein erfolgreiches erstes Jahr des FairWorldFonds, den sie 2010 gemeinsam mit namhaften Partnern auf den Markt gebracht haben. Der Fonds berücksichtigt neben klassischen nachhaltigen und ökonomischen Aspekten erstmals auch entwicklungspolitische Kriterien von „Brot für die Welt“. Der FairWorldFonds wurde von Union Investment Privatfonds GmbH aufgelegt. Nach dem ersten Jahr hat der Fonds bereits ein Volumen von über 60 Millionen Euro erreicht.