Ausstellung "Ethisches Investment" - Profitieren ohne schlechtes Gewissen


Ob Staatsanleihen, Aktienfonds oder Sparbücher – Banken investieren das ihnen von Privatkunden oder Unternehmen anvertraute Geld in unterschiedliche gewinnversprechende Anlageformen. In erster Linie war bislang eine möglichst hohe Rendite das ausschlaggebende Kriterium für die Wahl. Inwieweit dieses Kapital in Bereiche wie Rüstung, Genmanipulation oder Umweltzerstörung fließt, war oft unerheblich und für die Kunden meist nicht transparent.

Mit wachsendem Bewusstsein der Anleger über die Folgen ihrer Investition für Mensch und Natur kommen allerdings immer mehr Investmentfonds auf den Markt, die gezielt ethische Kriterien an ihre Anlagestrategie koppelten.

Kriterien für lebenswertes Wirtschaften aufgelegt

"Brot für die Welt" und das Südwind-Institut für Ökonomie und Ökumene haben gemeinsam soziale, ökologische sowie entwicklungspolitische Kriterien für Unternehmen, Staaten und Förderbanken aufgelegt. Diese sollen private wie institutionelle Anleger ermutigen, ihr Vermögen zukunftsfähig und entwicklungsfördernd anzulegen – damit Wirtschaften dem Leben dient.

Spielerisch verstehen, was gerechte Geldanlagen sind

Um möglichst vielen Menschen das Thema "Ethisches Investment" näherzubringen, hat "Brot für die Welt" eine interaktive Ausstellung konzipiert, die in den Filialen der Bank für Kirche und Diakonie stehen wird, aber auch in Gemeinden, auf Messen und Veranstaltungen die Verbraucher und Institutionen über faire Anlageformen informieren möchte.

Verschiedenen Themenbereiche werden durch eine spielerische Komponente veranschaulicht. Mittels symbolisiertem Geld setzt der Besucher einen Prozess in Bewegung, wobei er stets die Wahl zwischen konventionellen oder ethischen Anlageformen hat.

Ausleihen, ausstellen, ausprobieren!

Seit dem 7. März ist eine Ausstellung in der GLS Gemeinschaftsbank in Stuttgart zu sehen, (Eugensplatz 5, 70184 Stuttgart). Und eine weitere steht noch bis Ende Juni in der Bank für Kirche und Diakonie in Dortmund (Schwanenwall 27, 44135 Dortmund).

Eine weitere Informationsinsel kann von "Brot für die Welt" kostenlos entliehen werden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Thomas Knödl, Tel: 0177 2159-363, E-Mail: t.knoedl@brot-fuer-die-welt.de