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Bank für Kirche und Diakonie und GLS Bank haben entwicklungspolitische Aspekte am Finanzmarkt erfolgreich umgesetzt | FairWorldFonds hat Erwartungen übertroffen

Dortmund, 11. März 2011. Die evangelische Bank für Kirche und Diakonie und die GLS Bank feiern ein erfolgreiches erstes Jahr des FairWorldFonds, den sie 2010 gemeinsam mit namhaften Partnern auf den Markt gebracht haben. Der Fonds berücksichtigt neben klassischen nachhaltigen und ökonomischen Aspekten erstmals auch entwicklungspolitische Kriterien von „Brot für die Welt“. Der FairWorldFonds wurde von Union Investment Privatfonds GmbH aufgelegt. Nach dem ersten Jahr hat der Fonds bereits ein Volumen von über 60 Millionen Euro erreicht. Dr. Ekkehard Thiesler, Vorstandsvorsitzender der Bank für Kirche und Diakonie, und Thomas Jorberg, Vorstandssprecher der GLS Bank, resümieren: „Unsere Kunden setzen sich bei ihrer Geldanlage bewusst mit ihren persönlichen Werten und der gesellschaftlichen Wirkung ihrer Anlageentscheidung auseinander. Viele von ihnen beschäftigen sich dabei auch mit entwicklungspolitischen Fragen, die sie im FairWorldFonds berücksichtigt finden. Die Nachfrage hat unsere Erwartungen übertroffen.“

Der Faire Handel hat nicht nur Tausenden von Familien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu einem Leben in Würde verholfen, er hat sich auch zu einem wirtschaftlichen Erfolgsmodell entwickelt. Ethische Grundsätze sollten aber auch für die Kapitalmärkte gelten, denn Krisen treffen gerade die Ärmsten der Armen besonders hart. Anleger haben mit dem FairWorldFonds die Möglichkeit, mit einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Investition die Welt zu „fair-ändern“.

Das Interesse an einer fairen Geldanlage ist groß: Auch viele Drittbanken bieten den FairWorldFonds ihren Kunden an. „Das bestätigt uns darin, dass es möglich ist, die Idee des fairen Handels auf die Kapitalmärkte zu übertragen“, freuen sich Jorberg und Thiesler über den gemeinsamen Erfolg.

Auf Wunsch können Anleger die Erträge des Fonds spenden, „Brot für die Welt“ hat dazu das Spendenkonto 500 500 500 bei der Bank für Kirche und Diakonie, Bankleitzahl 1006 1006 eingerichtet.

Infos zum Fonds
Der FairWorldFonds investiert unter vorgenannten Kriterien ca. 70 Prozent des Fondsvolumens in Staats- und Unternehmensanleihen sowie Pfandbriefe, ca. 20 Prozent in Aktien und bis zu 10 Prozent in Mikrofinanzfonds. Dabei kann das Fondsmanagement je nach Marktsituation eine der Anlageklassen übergewichten. Um das Devisenkursrisiko zu reduzieren, wird das Fremdwährungsrisiko bis zu ca. 70 Prozent abgesichert. Die Wertentwicklung seit Auflegung per Ende Februar 2011 liegt bei rund 2 %. Das Fondsmanagement übernimmt die genossenschaftliche Fondsgesellschaft Union Investment.
Mehr unter: http://www.fairworldfonds.de

Infos zur Bank für Kirche und Diakonie
Kirche und Diakonie haben bereits in den 1920-er Jahren eigene Darlehnsgenossenschaften gegründet. Aus den
Vorgängerinstituten in Dresden, Münster, Magdeburg und Duisburg ist die heutige Bank für Kirche und Diakonie als älteste und größte evangelischen Kirchenbank in Deutschland hervorgegangen. Seit der Gründung sind die Ziele der Bank unverändert: Die wirtschaftliche Förderung der Mitglieder und Kunden ist bis heute der in der Satzung verankerte Auftrag.
Mehr Informationen unter http://www.KD-Bank.de

Pressekontakt
Bank für Kirche und Diakonie eG – KD-Bank
Susanne Hammans
Schwanenwall 27
44135 Dortmund
Fon: 0231-58444-241
Fax: 0231-58444-163
Mobil: 0151-40260254
E-Mail: Susanne.Hammans@KD-Bank.de
http://www.KD-Bank.de